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Grummelnd zog Malik die Decke über sich, weil ihm die Sonne direkt ins Gesicht schien. Er hatte seinen ganzen Geburtstag mit Mariku verbracht. Natürlich waren sie nicht die ganze Zeit draußen geblieben, sondern hatten sich später in den Gemeinschaftsraum zurückgezogen und es sich dort gemütlich gemacht. Irgendwie hatte Mariku es sogar geschafft, Tee und etwas Kuchen herbeizuzaubern. Woher er es hatte, wollte er aber nicht verraten. Er hatte einen schönen Tag gehabt und Mariku ein kleines bisschen besser kennen gelernt. Sie hatten alle unangenehmen Themen vermieden, hauptsächlich eben Bakura und Ryou und Sex. Mariku hatte nicht eine Anspielung gemacht, es war schon fast gruselig.

„Maaaaaaliiiiik.“
„Lass mich schlafen“, grummelte Malik und drehte Bakura den Rücken zu.
„ich ess alle Plätzchen ohne dich.“ Erst jetzt bemerkte Malik den angenehmen Geruch, der sich im Raum verteilt hatte. Er schlug die Decke zurück und setzte sich auf. Verschlafen sah er zu Bakura, der neben seinem Bett stand und einen Teller voll Plätzchen in der Hand hielt. „Fröhliche Weihnachten!“
„Was bist du denn so gut drauf?“, gähnte Malik und griff nach einem Plätzchen. Es war noch warm und schmeckte vorzüglich. Malik fühlte sich gleich besser.
„Ich liebe Weihnachten“, erklärte Bakura kauend. Malik nahm sich noch eins.
„Woher hast du die?“
Doch Bakura grinste nur verschmitzt. „Geheimnis.“ Scheinbar war Mariku nicht der einzige, der leckere Dinge aus dem Hut zaubern konnte. „Ich freu mich gleich auf das Frühstück und das Mittagessen und heut Abend erst. So gut wirst du hier nie wieder essen.“
„Du liebst nicht Weihnachten, du liebst das Essen.“
„Kann sein.“ Bakura steckte sich gleich zwei Plätzchen auf einmal in den Mund und kaute glücklich.

Malik stand auf und schlurfte ins Bad. Er wusch sich das Gesicht um wach zu werden. Sein Magen knurrte. Bakura hatte so viel vom Essen geredet, dass er inzwischen richtig Hunger hatte. Schnell zog er sich etwas an und ging mit Bakura zusammen nach unten.
Auf der Treppe trafen sie Mariku. „Frohe Weihnachten“, begrüßte dieser sie.
Malik und Bakura erwiderten den Gruß, auch wenn Bakuras etwas kühler klang und weitaus nicht so fröhlich wie zuvor noch bei Malik.
„Oh, Ryou noch nicht da?“, fragte Malik als er seinen Blick durch den Saal hatte schweifen lassen.
„War schon weg als ich aufgewacht bin“, antwortete Mariku schulterzuckend.


Ryou achtete darauf nirgendwo einen Blutfleck zu hinterlassen während er die Haut öffnete. Er wollte nicht, dass die Bücher schmutzig wurden. Im Badezimmer konnte er sich nicht mehr machen, denn Mariku wachte über ihn wie ein Luchs. Es nervte. Ryou war kein Kind mehr, der ständig Belehrungen brauchen. Er wusste genau, wie dumm das war, was er hier tat. Er wusste, es brachte nichts, aber er tat es trotzdem und Mariku würde ihn nicht davon abhalten. Es war seine Sache. Wieso konnte Mariku das nicht verstehen? Außerdem hatte er ja nicht vor sich umzubringen oder so. Das war noch dämlicher als sich selbst zu verletzen. Wegen Bakura würde er bestimmt nicht sein Leben wegwerfen. Er vergoss doch nur ein bisschen Blut. Auch wenn seine Schnitte inzwischen schon tiefer gingen als am Anfang. Es hatte sich immer mehr zur Sucht entwickelt. Vielleicht brauchte er wirklich Hilfe, aber von Mariku wollte er sie keinesfalls. Erst verarschte er ihn jahrelang und jetzt plötzlich machte er sich Sorgen? Ryou lachte kurz auf. Was für ein Witz!

„Hast du immer noch nicht damit aufgehört?“ Ryou seufzte genervt. Was machte ER denn hier? Wütend sah er zu Mariku auf.
„Was willst du?“
„Dass du das Messer weglegst und dir Hilfe suchst.“
„Kannst du auch noch von was anderem reden?“
„Ich hab versucht mit Bakura zu reden“, erklärte Mariku und kam näher. Er setzte sich Ryou gegenüber, was diesen gar nicht freute.
„Und? Habt ihr schön über mich gelacht?“
„Ich hab ihm nicht gesagt, was du tust. Ich will aber, dass er mit dir redet.“
Das Mariku Bakura gegenüber nichts erwähnt hatte, verwunderte ihn, aber es machte Mariku nicht sympathischer. „Ich hab nur kein Bedürfnis mit ihm zu reden. Ich bin fertig mit ihm.“
„Du liebst ihn“, widersprach Mariku.
Ryou lachte. „Was weißt du denn schon von Liebe? Fickst Malik während er besoffen ist. Du hast so viel Einfühlvermögen wie ein Stein.“
„Was denkst du bringt dir das?“
„Nichts.“
„Warum tust du’s dann?“ Ryou zuckte nur mit den Schultern. Mariku atmete tief durch und wählte seine nächsten Worte mit Bedacht. Er hätte nie gedacht, dass er ausgerechnet Ryou einen Teil seiner Geschichte erzählte. „Vor drei Jahren hab ich auch das Messer angesetzt.“ Während Ryou ihn erstaunt ansah krempelte Mariku seinen Ärmel nach oben. Erst jetzt bemerkte Ryou die Narben auf Marikus Arm. Früher waren sie ihm nie aufgefallen. „Am Ende hätte ich mich fast selbst umgebracht.“ Er schob den Ärmel wieder nach unten. „Ich wollte auch keine Hilfe. Ich schaff das allein, hab ich mir gesagt. Ich brauch niemanden, davon war ich überzeugt. Und dann bin ich im Krankenhaus aufgewacht und Bakura hat mich angebrüllt.“

Ryou schwieg daraufhin. Er wusste nicht ob er Mariku trauen konnte. Die Narben konnten auch von einem Unfall stammen und er erzählte ihm jetzt irgendeine Geschichte, damit er aufhörte. Er würde sich schon nicht umbringen. Er hatte alles unter Kontrolle. Und doch sah er das Messer zweifelnd an. „Du fühlst dich vielleicht für den Moment besser, aber die Schmerzen bleiben und die Narben werden dich auf ewig daran erinnern.“ Mariku war aufgestanden während er gesprochen hatte. „Ich kann dich nicht zwingen aufzuhören, aber wenn du es nicht tust, dann werde ich zum Direktor gehen.“
„Warum kümmerst du dich plötzlich so um mich?“
„Weil du mein Freund bist.“ Die Worte kamen ohne das Mariku darüber nachgedacht hatte, doch er nahm sie nicht zurück.
„Dein Freund?“, wiederholte Ryou ungläubig. Das war wohl das Lächerlichste was Mariku je zu ihm gesagt hatte und doch fühlte er sich irgendwie besser.
„Schwer zu glauben ich weiß, aber irgendwie stimmt es.“ Er legte Ryou die Hand auf den Kopf. „Rutsch nicht noch weiter ab.“ Er strich ihm über den Kopf bevor er ging und Ryou wieder alleine ließ.

Ryou zog die Beine an und legte seine Arme darum. Er ließ sich Marikus Worte noch einmal durch den Kopf gehen. Er hatte nicht geahnt, dass hinter Mariku mehr steckte als einfach nur ein Vollidiot. Er war immer davon ausgegangen, dass Mariku ein verwöhnter Bengel war, der es noch nie schwer im Leben gehabt hatte, doch er hatte sich geirrt. Mariku hatte immer so stark und unzerstörbar auf ihn gewirkt. Er hatte gar nicht nachgefragt warum Mariku es getan hatte. Ryou griff nach dem Messer zu seinen Füßen. Unsicher sah er es an, dann zog er Bücher aus dem Regal, legte das Messer dahinter und stellte sie wieder ordentlich ins Regal. Er zog sich den Ärmel über den verletzten Arm und eilte aus der Bibliothek.


Malik rieb sich den Bauch. So viel hatte er schon lange nicht mehr gegessen und vor allem nicht so gut. Bakura hatte recht gehabt; zu Weihnachten gab es das beste Essen. „Hey Malik!“ Er blieb stehen und drehte sich zu Mariku um. „Ich halt’s hier drin nicht mehr aus und will deshalb zum See, kommst du mit?“
„Schlittschuhlaufen?“
„Japp.“
„Aber ich hab keine Schlittschuhe.“
„Kein Problem.“ Mariku hakte sich bei Malik unter und führte ihn Richtung Sporthalle. „Tada!“ Er streckte den Arm aus und zeigte auf einen ganzen Haufen unterschiedlicher Schlittschuhe. „Hier sollte was für dich dabei sein. Ich hab selbst auch keine eigenen.“ Er betrat selbst den Raum in dem nicht nur die Schlittschuhe, sondern auch andere Sportutensilien gelagert wurden. Malik sah alte, ausgelatschte Fußballschuhe und ramponierte Hockeyschläger. Die Schlittschuhe sahen zwar alt, aber noch in Ordnung aus. Malik probierte mehrere an bevor er ein passendes Paar fand. „Kann’s losgehen?“ Mariku hatte seine schon geschultert.
„Ich brauch noch meine Jacke“, sagte Malik. „Sonst erfrier ich da draußen.“

In seinem Zimmer traf er auf Bakura. „Schlittschuhlaufen?“, fragte er als er die Schlittschuhe in Maliks Händen sah.
„Ja“, antwortete Malik während er in seine Jacke schlüpfte, „Mariku hat mich gefragt ob ich mitkommen will und es ist ne gute Abwechslung.“
Bakura hob seine Augenbrauen. „Mariku, huh? Versteht ihr euch wieder besser oder planst du ihn im See unter dem Eis zu ertränken?“
Malik lachte. „Nein, das nicht. Er scheint ganz vernünftig zu sein, wenn er will.“
„Vernünftig?“, wiederholte Bakura ungläubig.
„Ich muss los. Er wartet.“
„Vernünftig“, flüsterte Bakura nachdem Malik den Raum verlassen hatte. Bakura sah aus dem Fenster; es hatte wieder angefangen zu schneien. Mariku war nicht vernünftig und war es auch noch nie gewesen. Mariku war ein Extrem. Seine Welt war Schwarz-Weiß. Bei ihm hieß es entweder himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. Ein Mittelding war bei ihm einfach nicht möglich. Sein Verhalten in letzter Zeit war ungewöhnlich und es machte ihm Sorgen.

„Kann’s los gehen?“ Mariku hatte unten an der Treppe auf ihn gewartet. Malik zögerte plötzlich. War es wirklich in Ordnung, wenn er mit Mariku alleine wegfuhr? Mariku schien ihm seine Gedanken anzusehen. „Wär’s dir lieber, wenn noch jemand mitkommt?“
Fast hätte Malik „Ja“ gesagt, doch er schüttelte den Kopf. „Schon in Ordnung.“ Er lächelte. „Wie kommen wir zum See?“
„Mit dem Bus.“ Mariku stemmte die Eingangstür auf.
„Es fährt hier ein Bus?“, fragte Malik verwundert.
„Natürlich“, lachte Mariku. „Wir sind hier ja nicht völlig von der Außenwelt abgeschottet.“ Er sah nach oben. „Wobei man das bei diesem Schnee gern mal glauben kann. So viel Schnee hab ich schon lange nicht mehr gesehen.“ Malik sah ebenfalls nach oben. Er hatte allgemein noch nie so viel Schnee gesehen. In der Stadt war der Schnee nie so viel und er blieb auch kaum liegen. Winter war für ihn immer einfach nur kalt und nass. „Ah, der Bus!“, rief Mariku plötzlich. „Schnell!“ Sie begannen zu laufen und erreichten schwer atmend gerade noch den Bus. Keuchend ließen sie sich auf die Sitze fallen. „Geschafft.“ Mariku lächelte zufrieden.

„Wie lange müssen wir fahren?“, wollte Malik wissen. Bakura hatte ihm zwar schon mal erzählt, wie weit es war, aber er hatte es schon wieder vergessen.
„Knapp ne Stunde mit dem Bus und dann noch ein kleiner Fußmarsch, dann sind wir da.“
Malik legte die Schlittschuhe auf den Boden und schob sie leicht unter den Sitz, dann lehnte er sich zurück. Der Bus war klein und die Sitze eng. Marikus Bein drückte sich gegen sein eigenes. „Ich bin schon lange nicht mehr Schlittschuh gelaufen. Mal sehen, ob ich das überhaupt noch kann“, erzählte Malik. Die Wahrheit war, dass er erst einmal vor vielen Jahren auf Schlittschuhen stand und sich dabei fürchterlich angestellt hatte, sodass er danach nie wieder fahren wollte. Hoffentlich würde er sich dieses Mal besser anstellen.
„Bakura und ich fahren eigentlich jedes Jahr an den See, aber ich bin irgendwie nicht sonderlich gut darin mein Gleichgewicht zu halten. Es endet immer in blauen Flecken und Bakura lacht mich aus.“
„Ich werde nicht lachen, ich bin wahrscheinlich auch nicht besser.“
Mariku klopfte Malik auf die Schulter. „Dann lass uns lieber zusammen über unsere Unfähigkeit lachen.“
Malik grinste. „Gute Idee.“

Die Stunde verging schnell und Malik war immer mehr darüber überrascht, wie gut man sich mit Mariku unterhalten konnte. Plötzlich schien er ein ganz anderer Mensch zu sein. Trotzdem war Malik froh darüber am See nicht allein zu sein. Malik war bisher noch nie an einem See gewesen, kannte dafür aber das Meer. In der Stadt gab es höchstens Teiche. Malik strich sich die Haare zurück und atmete die kalte, frische Luft ein. Er rieb seine Hände aneinander. Er hatte vergessen Handschuhe anzuziehen. Malik hoffte, das Schlittschuhlaufen würde ihn wärmen. Vor allem Familien tummelten sich auf dem Eis. Sie setzten sich auf eine Bank und tauschten ihre Schuhe gegen die Schlittschuhe.

Mi zittrigen Beinen stand Malik auf dem Eis. Er fühlte sich alles andere als wohl. Er hielt sich an Mariku fest, doch der wackelte genauso wie er selbst. „Lass los oder wir fallen beide hin.“ Doch Malik klammerte nur noch mehr. Was für eine bescheuerte Idee! „Malik! Lass...“ Doch es war schon zu spät. Sie verloren das Gleichgewicht und landeten auf ihren Hintern. Vorwurfsvoll sah Mariku seinen Klassenkameraden an.
„Sorry“, murmelte Malik und rieb sich das Steißbein.
Vorsichtig stolperten die beiden Jungen über das Eis, doch langsam bekam Malik ein Gespür dafür. Selbst die Kinder konnten besser fahren als er, da wollte er sich keine Blöße geben. Oft genug landete er jedoch auf dem Eis. Genauso wie Mariku. Sie lachten darüber und zogen sich gegenseitig auf.

„Mariku! Mariku!“, rief Malik freudig aus. „Ich fahre, ich fahre!“
„Kannst du auch bremsen?“, fragte Mariku während Malik auf ihn zukam.
„Bremsen?“ Malik fuhr ungebremst in Mariku, der nicht ausweichen konnte, und riss sie beide zu Boden. Mariku stöhnte schmerzerfüllt als er auf dem harten Eis aufschlug. Malik dagegen hatte, Dank Mariku, eine weiche Landung. „Tut mir Leid. Ich dachte, das würd jetzt klappen.“
„Morgen bin ich grün und blau“, murrte Mariku. Malik half ihm wieder auf die Beine, wobei sie dabei fast erneut hinfielen. Diesmal war es Mariku, der sich an Malik festhielt. „Wollen wir eine Pause machen?“ Malik nickte.
Sie setzten sich wieder auf die Bank und Malik rieb sich die Hände. Ohne die Bewegung kam die Kälte. „Hast du keine Handschuhe?“
„Vergessen.“
Mariku verdrehte die Augen. „Hier, nimm meine.“ Er hielt Malik seine Handschuhe hin.
„Aber dann frierst doch du.“
„Wir ziehen sie einfach abwechselnd an.“ Ohne weitere Gegenworte zog sich Malik die Handschuhe an. Sie waren noch ganz warm. Langsam kam wieder Leben in seine Finger. „Wir hätten was zu trinken mitnehmen sollen. Schlecht vorbereitet.“
„Hey, war doch deine Idee.“
„Und die war sehr spontan.“

„Hast du eigentlich noch mal mit Ryou oder Bakura gesprochen?“, wollte Malik wissen. Er machte sich auch seine Gedanken um seine Freunde und fand es schrecklich, nur untätig rumzusitzen.
„Mit Ryou gestern. Er schien endlich mal darüber nachzudenken, aber ob’s wirklich was gebracht hat?“ Mariku zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Ich hoff’s nur.“
„Sollten wir nicht lieber einen Lehrer einschalten? Das ist doch eine ernste Sache“, schlug Malik vor.
„Ich hab Ryou angedroht, dass ich zum Direktor gehe, wenn er weitermacht. Ich hätte es gleich am Anfang tun müssen, aber...“ Er beendete den Satz nicht. Er hatte seine Gründe, wieso er sich nicht sofort an den Direktor gewandt hatte. „Egal jetzt.“ Er lächelte Malik an. „Lass uns noch eine Runde versuchen nicht hinzufallen.“

Sie gingen zurück aufs Eis und unterstützen sich gegenseitig dabei nicht auf ihren Hintern zu landen, was nicht unbedingt von Erfolg gekrönt war, doch Malik war es egal. Er hatte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr und es tat gut so viel zu lachen. Er hatte ja sowieso eher wenig zu lachen gehabt, seit er auf das Internat gewechselt war. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet der, der ihm immer die Stimmung verdorben hatte, ihn jetzt zum Lachen brachte? Bisher hatte er auch Mariku noch nie so ausgelassen erlebt.

Als es langsam dämmerte machten sie sich auf den Rückweg. Es war dunkel als sie im Internat ankamen, doch sie waren genau richtig zum Abendessen zurück. Schnell zog Malik sich um und verschlang mit Heißhunger sein Essen. Er holte sich zweimal einen Nachschlag.

„Und, wie war’s?“, wollte Bakura wissen als Malik frisch geduscht aus dem Bad kam.
„Mir tut alles weh. Mich hat’s wirklich die ganze Zeit auf die Fresse gelegt. Zumindest ist Mariku auch nicht besser. Morgen werden wir wahrscheinlich aussehen als hätten wir uns geprügelt.“ Malik lachte. „Ich hatte echt Spaß und jetzt bin ich todmüde.“ Gähnend schlüpfte er unter seine Decke. „Gute Nacht.“
Bakura antwortete nichts darauf. Er musste zugeben, dass er eifersüchtig war. Mariku war immerhin sein bester Freund und es waren sie beide gewesen, die jedes Jahr zum See fuhren und dort schlittschuhliefen. Das Mariku dieses Mal mit Malik dort war verletzte ihn. Er freute sich für Mariku, immerhin war er in Malik verliebt und Mariku hatte es wirklich verdient, dass es ihm gut ging, aber Bakura fühlte sich plötzlich sehr allein. Er löschte das Licht seiner Nachttischlampe und zog die Decke hoch. Bakura verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Noch dazu, auch wenn Malik sich jetzt gut mit Mariku verstand und nicht mehr aggressiv auf ihn reagierte, so wehrte er sich doch vehement dagegen schwul zu sein. Er hatte Angst, dass Mariku letztendlich doch nur einer Illusion hinterherlief und dadurch verletzt wurde. Unweigerlich wanderten Bakuras Gedanken zu Ryou. Er spürte ein Kribbeln in seiner Magengegend. Bakura drehte sich auf die Seite. Nein, er wollte nicht an ihn denken.

Fortsetzung folgt...
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